Mohnöl hat einen herrlich nussigen, intensiven Mohngeschmack, ist sehr leicht verdaulich. Die Linolsäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Lecker schmeckt es in Salaten und Obstsalaten oder im selbst gebackenen Kuchen. Mohnöl ist eine wertvolle Ergänzung in der Küche. Probieren Sie es doch einmal zu Tomaten- oder Kartoffelsalat!
Mohn wurde früher von Mönchen angebaut, um Medikamente, Lampenöl oder Ölpapier daraus herzustellen. Ebenso wie Leinöl wurde es zur Gewinnung von Ölfarbe genutzt. Auch heutzutage verwendet man Mohnöl nicht nur als Speiseöl, sondern ebenso zur Herstellung von Kosmetik und Medizinprodukten. Die Mohnsamen werden aufgrund ihres intensiven, nussigen, arttypischen Geschmacks vielseitig in allerlei Süßspeisen wie Mohnstrudel, Germknödel, Mohnkuchen oder -stangen verwendet. Die Mohnsamen haben einen sehr hohen Calciumgehalt und sind reich an Vitaminen der B-Gruppe.
Der Mohn (Papaver somniferum) ist eine alte, wiederentdeckte Ölpflanze, die ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeerraum kommt. Die Verwendung des Schlafmohns als Nutzpflanze geht bis in die Jungsteinzeit (ab 6000 v. Chr.) zurück. Er ist eine krautige, einjährige Pflanze, die bis zu 1,5m hoch werden kann. In Deutschland und vielen anderen Staaten war der Anbau von Mohn lange Zeit verboten und ist heute genehmigungspflichtig.
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